| Mit dem Fahrrad durch Schottland | |
Routen PlanungHier wie wir es gemacht haben und was wir daraus gelernt haben. Und noch genaue daten zu unserer route.Weg findenWir hatten ein GPS dabei, das ist echt nicht schlecht um zu wissen wo man ist und wos lang geht. Das war so eins extra für solche touren, mit Radler karten und mit normalen batterien weil man ja nicht immer aufladen kann. Wir hatten dann vorher die route mit Google Maps/Earth zusammen gesucht und nen track getzeichnet den wir dann aufs GPS geladen haben. Ich finde allderdings das das GPS ne Karte nicht ersetzt. Mit dem kleinen Bildschirm muss man immer hin und her scrollen und ne richtig globale übersicht bekommt man so nicht. Wenn man die route perfekt geplant hat gehts, dann fährt man einfach dem GPS nach. Aber bei Abweichungen und umlegen der route ist ne Karte doch sehr hilfreich, wir haben dann welche da gekauft. Da gibts die Touristen-informationen (die sind mit nem lila "i" gekennzeichnet) und die haben normalerweise Karten der National Cycle Networks von der Stadt in der man sich befindet, bis zur nächst grösseren (bei uns waren in einem Ort keine mehr da). Die erste Karte die wir gekauft haben war vom Great Glen Way. The Great Glen WayLinks diese Schnurgerade Strecke in den Highlands (im Bild von unserem Track oder in unserem Track zu sehen), von Fort Williams bis nach Inverness, das ist der Great Glen Way. Das sind 100 Km und alles gute Wander-/Radwege an den Seen vorbei, kann ich nur empfehlen. Nur an ein paar Stellen muss man mal etwas vorsichtiger fahren oder absteigen, weil besonders zum Ende des Abschnitts gehts schonmal so steil Bergauf das man sogar zufuss ständig abrutscht. Man muss allerdings drauf gefasst sein auf den ein oder anderen Hügel/Berg rauf zu ackern, wie man hier auf dem Bild mit dem Loch Ness See von oben sieht (vorher waren wir auf See höhe). Das sind schonmal ein paar kilometer ständig Bergauf, da könnte man zwar auch absteigen, muss man aber nicht. Das sind alles extra Wege für Fahrräder und Wanderer. Ich vermute das gehöhrt nicht direkt zu den National Cycle Networks (weil die Karte anders aussieht und nichts von Sustrans drauf steht, sondern was von Footprint). Von unserer route war das der fünfte Tag und fast der ganze sechste Tag. National Cycle NetworkDa wir das vorher nicht kannten hatten wir uns die National Cycle Network Seite (Sustrans) auch nicht angesehen, jetzt wo ichs weiss würd ich vorher mal reinsehen. Die Karten kosten allerdings was, mehr oder weniger je nachdem wieviel strecke drauf ist (grob geschätzt so 8€ pro 100 Km), dafür sind die aber auch sehr detalliert. Auf der Seite von denen gibts auch ein paar gratis Sachen obwohl man die meisten Karten wohl auch da bezahlen muss. Aber scheint auch billigere (1 Pound) von ganz Schottland zu geben (wir hatten mehere einzelne und sehr detallierte). In deren links gibts auch noch andere Seiten für die routen-planung. Das sind allerdings nicht immer extra Fahrradwege, öfter führen die auch shonmal über Strassen aber das sind dann, bis auf wenige ausnahmen, sehr wenig befahrene. Da kommt dann vielleicht ein Auto alle 10 minuten vorbei. Man findet da alles: extra Fahrradwege, Fahrradwege durch Wald, über Strassen durch Felder, extra Fahrradweg neben der Strasse, etc. Von unserer route war das ab ende des sechsten Tags. Wie weit?Wir hatten 590 km geplant, sind dann aber 750 km geworden (dann verfährt man sich mal, dann fährt man mal was besichtigen, was einkaufen, die Campingplätze liegen normalerweise auch nicht direkt am Weg, usw.). Bei 10 Tagen sind das 75 Km pro Tag, was eigentlich ganz in Ordung wäre. Aber man muss bedenken das man die Strecke nicht kennt, das es in Schottland hügelig ist (wenn auch weniger als ich dachte), das man essen und trinken muss, das man vielleicht mal irgendwo bleiben möchte, usw. Machbar ist das schon aber ich muss ehrlich sagen das wenn ich das nochmal mache, entweder mehr Zeit oder weniger Kilometer machen werde. Nicht wegen überanstregung (mir gings zum ende der Reise Körperlich besser als die ersten 3 Tage), sondern weil es so viele schöne Plätze gab wo ich gerne ein oder zwei Tage geblieben wäre. Man sollte auch mit einberechnen das ein Weg mal nicht so ist wie man sich das gedacht hat und man deshalb vielleicht länger als geplant braucht. Bei uns war zum Beispiel am zweiten Tag ein schöner Weg den wir vorher mit Google Earth rausgesucht hatten und dann war da plözlich ein Fluss, 2 säulen für ne Brücke aber keine Brücke. Da muss man halt improvisieren, in unserem Fall querfeldein weil der Fluss hatte schon viel Wasser (also durch ging nicht). Mit den Karten der National Cycle Network sollte das aber nicht passieren (die ersten Tage hatten wir diese aber nicht). Dann sind da immer so Gitter damit die Schafe nicht abhauen und bei uns waren davon 2 bis 3 auf der ganzen Tour mit nem Schloss abgeschlossen, wir sind dann drüber gesprungen aber das ist garnicht so leicht mit nem vollgepackten Fahrrad. Auch das sollte aber mit den Karten der National Cycle Network nicht passieren (die Gitter sind da schon aber nicht abgeschlossen). Unsere route |